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Kommunale Wärmeplanung im Konvoi

Mit dem gemeinsamen Projekt der Kommunen St. Georgen, Niedereschach und Deißlingen wurde ein wichtiger Meilenstein für eine zukunftsfähige, klimafreundliche Wärmeversorgung gesetzt. Ende September durften wir im Gemeinderat die Ziele der kommunalen Wärmeplanung vorstellen und damit den offiziellen Projektauftakt eines interkommunalen Konvois begleiten.

Gemeinsames Ziel: nachhaltige und resiliente Wärmeversorgung

Ziel der kommunalen Wärmeplanung ist es, eine langfristige Strategie für die Wärmeversorgung zu entwickeln, die sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich tragfähig ist. Im Fokus stehen dabei:

  • die Reduzierung von CO₂-Emissionen,

  • die Steigerung der Energieeffizienz,

  • der verstärkte Einsatz erneuerbarer Energien sowie

  • eine hohe Versorgungssicherheit für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen.

Gerade im Verbund mehrerer Kommunen lassen sich Synergien nutzen, Ressourcen bündeln und Lösungen entwickeln, die über einzelne Gemeindegrenzen hinaus wirken.

Erfolgreich abgeschlossene Bestandsanalyse

In den vergangenen Wochen lag der Schwerpunkt auf der umfassenden Bestandsanalyse. Hierzu wurden relevante Daten erhoben, ausgewertet und die bestehende Wärmeinfrastruktur detailliert untersucht. Betrachtet wurden unter anderem:

  • aktuelle Wärmeverbräuche und Energieträger,

  • Gebäudestrukturen und Nutzungsarten,

  • bestehende Netze und Erzeugungsanlagen sowie

  • rechtliche und räumliche Rahmenbedingungen.

Ende Oktober konnte diese Projektphase erfolgreich abgeschlossen werden. Die gewonnenen Erkenntnisse wurden transparent aufbereitet und den beteiligten Kommunen vorgestellt – eine belastbare Grundlage für die nächsten Schritte.

Nächste Phase: Potenzialanalyse und Workshops

Aktuell startet das Projekt in die nächste Etappe: die detaillierte Untersuchung der lokalen Potenziale. In gemeinsamen Workshops werden alle relevanten Akteure eingebunden, darunter Verwaltung, Politik und weitere Schlüsselpersonen vor Ort. Ziel ist es, konkrete Chancen zu identifizieren, zum Beispiel:

  • Potenziale für Wärmenetze,

  • Nutzung von Abwärme,

  • Einsatz erneuerbarer Energien wie Solarthermie, Geothermie oder Biomasse,

  • Effizienzmaßnahmen im Gebäudebestand.

Auf dieser Basis werden realistische und umsetzbare Maßnahmen für eine zukunftsfähige Wärmeversorgung entwickelt.

Ausblick

Die kommunale Wärmeplanung im Konvoi zeigt, wie interkommunale Zusammenarbeit die Energiewende vor Ort beschleunigen kann. Wir freuen uns, die Kommunen St. Georgen, Niedereschach und Deißlingen auf diesem Weg zu begleiten und gemeinsam die nächsten Projektphasen zu gestalten.

Die kommenden Monate versprechen spannende Erkenntnisse und konkrete Schritte hin zu einer resilienten, nachhaltigen und klimafreundlichen Wärmeversorgung in der Region.

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